Im Test: Cooler Master Eisberg Prestige 120

Vor einigen Wochen stellte Cooler Master mit den neuen Eisberg-Kühlsystemen die ersten Komplett-Wasserkühlungssystemen des Herstellers vor. (Wir berichteten) Der größte Unterschied zwischen bisher erschienenen Komplett-Systemen - beispielsweise der Antec Kühler H20 920 - besteht darin, dass Coolermaster bei der Verschlauchung des Systems auf handelsübliche G1/4"-Gewinde setzt, so dass man, sofern benötigt, den Schlauch ersetzen kann oder noch weitere Elemente in den Kühlkreislauf einfügen kann. Uns wurde freundlicher Weise die Einsteigervariante in Form des Eisbergs Prestige 120 zur Verfügung gestellt, die wir heute genauer vorstellen wollen.

Wie bereits Antec und Corsair fertigt auch Cooler Master das System nicht selbst - anders als jedoch die diversen anderen Lösungen setzt Cooler Master dabei jedoch nicht auf Asetek als Fertiger, sondern auf das deutsche Unternehmen Alphacool, welches stark in Verbindung mit Aquatuning und Phobya steht. Aus diesem Grund wirbt Cooler Master auch mit dem Slogan "Designed in Germany" - produziert wird das System jedoch wie andere Produkte aus dem Hause Alphacool in China.

Bei der Kühllösung wird Alphacool jedoch vermutlich das Rad nicht neu erfunden haben, so dass man davon ausgehen kann, dass die Komponenten des Systems grundlegend auf anderen Produkten des Herstellers basieren - so besteht beispielsweise der Radiator komplett aus Kupfer, wie man es von den neueren Alphacool NexXxos-Modellen gewohnt ist.

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