Im Test: KFA2 GeForce GTX 950 BLACK OC SNIPER 2GB

Konnten wir vor einigen Wochen bereits die KFA GeForce GTX960 Gamer OC Mini Black vorstellen, welche auf dem Vollausbau des GM206-Chip setzt, wollen wir heute den Test mit der kleinen (aber dennoch größeren) Schwester, der KFA2 GeForce GTX 950 BLACK OC SNIPER 2GB nachreichen.

Anders als die GTX960 setzt das kleinere Modell dabei auf eine abgespeckte Version des GM206-Chips aus dem Hause Nvidia - wie im Vollausbau kommen dabei 32 ROPs zum Einsatz. Jedoch nur 48 statt 64 TMUs im Vollausbau. Weiterhin wurden die Unified Shader von 1024 auf 768 reduziert - dies ergibt letztlich eine Pixelfüllrate von "nur" 36,5 GPixel/s gegenüber 38,1 GPixel/s im Vollausbau. Auch die Texturfüllrate sinkt von 76,2 GTexel/s auf 54,7 GTexel/s.

Weiterhin wurden die Taktraten reduziert - so arbeitete das größere Schwestermodell noch mit einem GPU-Takt von 1190 MHz und einem Speichertakt von 1753 MHz. Der Boosttakt lag bei 1253 MHz. Die GTX 950 arbeitet hingegen bei Taktraten von 1140 MHz auf der GPU, 1653 MHz Speichertakt und einem (interessanter Weise) höheren Boosttakt von 1329 MHz. Auch der Arbeitsspeicher wurde von 4GB GDDR5 auf 2GB GGDR5 abgesenkt - hierbei zeigt sich deutlich, dass die GTX 950 Black OC Sniper nicht zwangsläufig für den Spielbetrieb konzipiert wurde. Aktuelle Spiele benötigen häufig bereits 4GB VRAM, oftmals sogar mehr.

Gegenüber dem Referenzdesign seitens Nvidia wurde der Takt somit nur minimal angehoben. Nvidia gibt hier einen Coretakt von 1024 MHz und einen Boosttakt von 1188 MHz an.

Die technischen Vorteile des Maxwell-Chips haben wir bereits im Review zur PNY GTX 950 vorgestellt und genauer erläutert. Preislich sortiert sich die KFA2 GTX 950 mit einem Preis von aktuell (Stand: 09.04.2016) 155€ im unteren Preissegment für GTX 950-Modelle an. Der günstigste Preis liegt aktuell für eine GTX 950 bei rund 144€. Interessanter Weise fällt dabei die Preisspanne zum nächst größeren Modell, also einer GTX 960, mit einem Mehrpreis von nur 30€, relativ klein aus.

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