Im Test: Deepcool Gamer Storm Lucifer

Fazit

Mit dem Lucifer stellt Deepcool ein weiteres Produkt unter eigenem Marken-Namen vor, welches diesen in unseren Augen zu Recht tragen darf. Neben einer sehr hohen Verarbeitungsqualität hat der Kühler alle Aspekte, die ein guter Kühler benötigt - darunter ein günstiger Preis, eine hohe Leistung und einen leisen Lüfter. Bei letzterem folgt Deepcool ganz dem aktuellen Trend - so verfügt dieser zwar über die Befestigungspunkte eines 120mm Modells, setzt jedoch auf einen Rotor mit 140mm Durchmesser. Dies sorgt dafür, dass die Lamellen des Kühlers optimal von kühlender Frischluft umgeben werden.

Auch rein optisch verfolgt Deepcool mit dem Lucifer einen interessanten Ansatz, den wir in dieser Ausprägung bisher noch nicht gesehen haben: Ein hoher Wiedererkennungswert der Deepcool-Produkte ist somit gegeben.

In unserem Test war es uns möglich, den Prozessor welcher mit der angelegten Spannung von 1,4V besonders viel Abwärme erzeugt problemlos zu kühlen - hier macht der Lucifer, also seinem Namen als Höllenfürst alle Ehre.

Durch den massigen Aufbau des Kühlers kommt es jedoch leider dazu, das auf manchen Systemen zwei der Speicherbänke verdeckt werden könnten und man somit nicht mehr die gewünschte Speicherkapazität oder die gewünschten Modulen nutzen kann - hier sollte Deepcool in einer neuen Version des Lucifer noch nachbessern.

Positive Aspekte des Deepcool Lucifer:

  • Hohe Kühlleistung
  • Geringer Preis
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • In Bereichen mit geringen Drehzahlen angenehm leise

Negative Aspekte des Deepcool Lucifer:

  • Auf Grund der Bauform nicht mit jeder Hauptplatine und Gehäuse kompatibel
  • Lüfter gerade bei höheren Drehzahlen recht laut
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