Vorstellung: HIS R7 360 GREEN iCooler OC 2GB

Erste Impressionen

HIS liefert die R7 360 GREEN iCooler OC Grafikkarte in einem bedruckten Karton auf, der mit den wichtigsten Informationen und Werbeversprechen über die Grafikkarte bedruckt wurde. So wird insbesondere die Speichergröße, das PCIe-Interface und die DirectX 12 Unterstützung hervorgehoben. Im Inneren der Kartonage befindet sich neben der Grafikkarte ein eher spärliches Zubehörpaket in Form einer kurzen Bedienungsanleitung und der Treiber-CD. Adapter zum Anschluss diverser Displaytypen (beispielsweise VGA) sucht man vergebens.

Wie schnell deutlich wird, ist die Grafikkarte selbst mit Abmessungen von 18,2 x 12,5 x 4cm nur unwesentlich größer als die beigelegte CD inkl. Hülle. Dies kommt insbesondere kleinen und kompakten Systemen auf Basis von ITX oder microATX zu Gute - auf einem normalen ATX-Motherboard wirkt die Karte hingegen eher verloren. Die Grafikkarte ist demnach prädestiniert um beispielsweise in einem HTPC zum Einsatz zu kommen.

Zur Kühlung der Grafikkarte setzt HIS auf den sogenannten iCooler des Unternehmens. Dieser besteht grundsätzlich aus einem Aluminiumkühlkörper mit einigen Kühllamellen, einem Lüfter und einer Abdeckung. Letztere dient jedoch eher zur optischen Aufwertung - wird seitens HIS jedoch als Staubschutz beworben. Grundlegend handelt es sich somit um einen sehr simplen Kühler, wie er bereits seit einigen Jahren zum Einsatz kommt - Heatpipes und komplizierte Kühlstrukturen trifft man jedoch nicht an. Der verbaute Lüfter wird über ein 2pin-Kabel angeschlossen. Demnach kann keine Auswertung der Lüftergeschwindigkeit im Betrieb erfolgen.

Zum Anschluss von Ausgabegeräten stehen zwei DVI-Ports, ein HDMI-Port und ein vollwertiger DisplayPort zur Verfügung - alles in allem eine ausgewogene Anschlussvielfalt, die dem heutigen Stand der Technik entspricht.

Wird der Kühler demontiert (was bei unserem Testmodell möglich war, ohne Aufkleber oder dergleichen zur zerstören) erhält man Blick auf die Bausteine der GPU. Dabei deutlich zu erkennen, die vier Speichermodule aus dem Hause ELPIDA (ein Tochterunternehmen von Micron) welche zusammen die 2GB Speicherkapazität der R7 360 bilden. Weiterhin deutlich zu erkennen: HIS verzichtet auf eine zusätzliche Stromversorgung, sondern setzt vollständig auf die Versorgung über den PCI-e Slot. Dies führt dazu, dass prinzipiell die Spannungsversorgung der GPU wesentlich kleiner ausfallen kann, als es bei Grafikkarten mit zusätzlicher Stromversorgung der Fall ist.

Löblich ist, dass auf der Rückseite der Grafikkarte keine Bauteile zum Einsatz kommen, die eine zusätzliche Kühlung benötigen.