Vorstellung: Phobya Netzteil 230V auf 4Pin Molex

Oftmals benötigt man, gerade im Wasserkühlungsbereich, nur einmal einen Molexstecker, den man nutzen kann ohne das Netzteil anschalten zu müssen. Dies ist beispielsweise beim Befüllen mit einer 12V Pumpe nötig, so das oftmals erst alle Stecker vom Motherboard abgezogen werden müssen und man mühsam die passenden Kontakte am 24-Pin Stecker überbrücken muss, aber muss das wirklich sein? Der Hersteller Phobya zeigt uns, mit dem Phobya Netzteil welches 230V zu einem Molex-Stecker umwandelt, erneut eine kreative Lösung wie man auch dieses Problem lösen kann.

Das Netzteil kommt in einem für Phobya üblichen Karton daher, dieser ist mit den groben Werten und Informationen zum Produkt beschriftet. Öffnet man diesen, zeigt sich sofort der Lieferumfang welcher besteht aus:

  • Netzteil
  • UK-Kaltgerätekabel
  • EU-Kaltgerätekabel

Beide Kabel sind 120cm lang, somit also lang genug um eine Steckdose in der Ecke des Raumes nutzen zu können, das Netzteil aber sehr flexibel an einem anderen Ort aufstellen zu können. So kann man beispielsweise das Netzteil auf den Schreibtisch legen, wo es letztlich beim Basteln oder zum Befüllen des Kreislaufes genutzt werden kann. Zusätzlich zu dem 120cm des Netzteilkabels kommt nochmal ein 60cm langer Molexstecker auf der Ausgangsseite.

Das Netzteil besitzt die Außenmaße von: (H x B x L) 115 x 55 x 38mm

Das Netzteil bietet jeweils eine 5 Ampere starke 5V Leitung und eine gleichstarke 12V Leitung. Auf dem Typenschild auf der Rückseite des Netzteils steht zwar etwas gegenteiliges, aber laut Informationen von Aquatuning Deutschland handelt es sich hier um einen Fehler im Etikett, dies bestätigen auch unsere Tests. Das Netzteil ist ausgelegt für eine Spannung von 100 bis 240 VAC, und lässt sich somit auch beispielsweise im amerikanischen Raum betreiben.

Nachdem das Etikett mehr oder minder vollkommen falsche Informationen liefert, entschlossen wir uns dazu einen Test mit einer Reihe von IDE-Festplatten durchzuführen. Wir hängten Stück für Stück Festplatten mit Y-Kabeln an das Netzteil bis letztendlich eine Last von ca. 78W aus der Steckdose gezogen wurde, die Spannung blieb dabei weitestgehend stabil, sie brach nur ein wenig ein, sobald eine neue Festplatte startete. Der Test war in dieser Form nur möglich, da wir Stück für Stück die Festplatten anschlossen, hätten wir alle zur gleichen Zeit angeschlossen würde das Netzteil nicht genug Leistung für den Anlauf des Festplatten bereit stellen können.

Grundlegend lassen sich viele Verwendungsmöglichkeiten für ein solches Netzteil nennen, so wie schon erwähnt das Befüllen des Wasserkühlungskreislaufes ohne dass man das normale Netzteil benötigt. Oftmals kommt man allerdings auch im Alltag in Bereiche in denen man 5V oder 12V brauch, die einem ein Molexkabel bietet, so lassen sich beispielsweise auch andere Geräte wie beispielsweise RGB-LED-Streifen mit ein paar Modifikationen an dem Netzteil betreiben, so dass man nicht teuer ein extra für diesen Zweck bereitgestelltes Netzteil kaufen muss, sondern mehr oder minder ein universales Allround-Talent da hat. Des Weiteren kann man mit dem Netzteil auch externe Radiatoren wie den Mora mit Strom versorgen, also dass man den Radiator und dessen Lüfter vollkommen getrennt vom PC benutzen kann.

Das Netzteil bietet somit viele Verwendungsmöglichkeiten und zeigte auch im Test eine stabile Spannung auch bei vielen Verbrauchern, einziges Problem das sich zeigte war, dass bei wenigen Verbrauchern (ca. 15Watt) das Netzteil ein deutlich hörbares Summen von sich gab. Grundlegend stellt dies aber kein Problem dar, so dass man durchaus an dieser Stelle eine Kaufempfehlung für das Netzteil aussprechen kann, da dieses Netzteil garantiert in jedem Bastelkeller Verwendung finden kann.