Featured

Anycubic Kobra X - Der ideale (Wieder)Einstieg für Anfänger - Software - Anycubic App und Slicer Next

Software - Anycubic App 

Direkt während der Inbetriebnahme wird man seitens Anycubic auf die Möglichkeit der Steuerung per App hingewiesen. Dazu wird sowohl für Android, als auch für Apple iOS eine entsprechende App in den Stores angeboten, die über einen QR-Code während der Installation zu finden sind.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

Nach dem Login muss in der App der Drucker hinzugefügt werden, bevor man fortfahren kann. Ist dies geschehen, wurden wir während der ersten Inbetriebnahme direkt auf die neue Firmware hingewiesen. Der Prozess kann dabei sowohl am Drucker als auch über die App vorgenommen werden. Praktisch dabei: Das Changelog fällt recht ausführlich aus, so dass man direkt erkennen kann welche Änderungen der Hersteller implementiert hat.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

In der Grundansicht des jeweiligen Druckers wird der aktuelle Status, die geladenen Filamentspulen und einige Statistikwerte angezeigt (beispielsweise die Gesamtdauer, die der Drucker bisher gedruckt hat, die aktuelle Düsentemperatur und auch die Heizbetttemperatur). Über zwei Buttons unterhalb des Drucker-Bildes lassen sich neben der LED-Beleuchtung auch das aktuelle Kamerabild einblenden.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

In anderen Menüs lassen sich, ähnlich wie direkt am Drucker, die Achsen bewegen, die Temperaturen einstellen und in den Einstellungen die KI-Funktionen wie beispielsweise die Fremdobjekt- oder Spaghetti-Erkennung konfigurieren. Hierbei sollte jedoch der Hinweis angebracht sein, dass es sich dabei lediglich um kamerabasierte Assistenzfunktionen handelt, es ist keine echte KI-Auswertung.

Als logische Funktion ist die App weiterhin mit der Cloud des Herstellers verbunden, so dass sich hier sowohl manche Objekte direkt von MakerOnline starten lassen oder auch, vorher am Computer berechnete, und in der Cloud gespeicherte Objekte drucken lassen. Hierbei bietet Anycubic jedem Nutzer bis zu 2GB Speicher für entsprechende Druckaufträge.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

Selbstverständlich lassen sich in der App auch mehrere Drucker zum gleichen Konto hinzufügen und somit alle einheitlich und zentral verwalten - dies könnte, insbesondere wenn man mehrere Bauteile eines größeren Objekts auf mehreren Druckern zeitgleich druckt, hilfreich sein.

Software - Anycubic Slicer Next

Wesentlich umfangreicher als die App und im Grunde zwingend für den Betrieb benötigt wird der Anycubic Slicer Next. Dieser stellt eine seitens Anycubic modifizierte Version des OrcaSlicer dar um so die Funktionen der eigenen Drucker und von MakerOnline fest im Slicer verankern zu können. Aus diesem Grund kommt der Slicer mit einer auf Anycubic angepassten Oberfläche daher, bietet aber auch alle gängigen Funktionen, die man vielleicht bereits aus dem OrcaSlicer kennt.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

Wie bereits in der App ist auch im Slicer ein Login in das jeweilige Konto möglich. Damit der Slicer korrekt arbeiten kann müssen jedoch beim ersten Setup der Drucker und die verfügbaren Düsen eingestellt werden, damit später im Slicer direkt das zugehörige Profil genutzt werden kann. Weiterhin können auch die benötigten Materialien direkt ausgewählt werden - hat man beispielsweise vor nur PLA zu drucken, reicht es auch nur PLA auszuwählen und erhält dann später auch nur die passenden Profile für dieses Material. Die Auswahl lässt sich später in der Software jedoch jederzeit verändern - so dass ein am Anfang vergessenes Material später noch hinzugefügt werden kann.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

Für uns als Druckneulinge stellte sich die Oberfläche als sauber und strukturiert dar. Unter anderem können auf der Startseite direkt Modelle von MakerOnline gewählt werden. Die dann im Reiter Vorbereiten entsprechend konfiguriert werden können um nach dem Slicen, also dem Berechnen der benötigten Druckpfade, in der Vorschau dargestellt zu werden. Schlussendlich stellt der Reiter Werkbank dann die Übersicht des eigentlichen Druckers dar und zeigt somit den aktuellen Druckfortschritt, das Kamerabild und erlaubt - ähnlich wie in der App und direkt am Drucker - die Bewegung und Konfiguration des Druckers.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software

Während Anycubic durch vordefinierte Profile für Drucker und Materialien dem Neuling bereits viele Einstellungen und grundlegende Dinge abnimmt, kann man, wenn man möchte (oder das Druckergebnis nicht wie gewünscht war) im Reiter Vorbereiten in die Tiefen der 3D-Druck Welt absteigen. Neben Temperaturvorgaben für den Druckkopf, das Heizbett und die gewünschten Druckgeschwindigkeiten lassen sich hier auch Schichthöhen, Stützstrukturen oder gar die Farben konfigurieren (beispielsweise in dem man im Slicer das Objekt anmalt, wie mit einem Pinsel oder Vorgaben macht ab welchem Layer bis zu welchem Layer das Objekt eingefärbt werden soll).

Für die ersten Drucke mag der Laie folglich von 3D-Druck Theorien verschont bleiben, aber sobald es etwas komplexer wird kommt auch der Neuling nicht umher sich How-Tos oder Videos im Internet anzuschauen, um herauszufinden, welche Einstellung oder Funktion das beste Ergebnis für den jeweiligen Einsatzweck ermöglicht. Das kann beispielsweise bei der Frage der zu verwendenden Stützstruktur beginnen, kann aber auch bei speziellen Einstellungen wie den Filamentrückzug enden.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.