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Anycubic Kobra X - Der ideale (Wieder)Einstieg für Anfänger - Montage und Inbetriebnahme des Druckers

Montage des Druckers

Anycubic liefert den Kobra X in einer großen unscheinbaren Kartonage. Einzig der Aufdruck auf der Verpackung verrät bereits den Inhalt. Der Drucker selbst wird teilzerlegt angeliefert. Alle Bau- und Zubehörteile werden während des Transports durch passende Schaumstoffverpackungsteile geschützt - ein Transportschaden ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Nach dem Auspacken des Druckers muss im ersten Schritt der Schaumstoff zwischen allen Teilen entfernt werden. So wurde seitens Anycubic beispielsweise das Druckbett zum eigentlichen Druckergehäuse oder der Druckkopf am Z-Rahmen fixiert.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
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Zum Lieferumfang des Druckers gehört eine ausführliche Aufbau-Anleitung, die den Nutzer Stück für Stück durch die Montage des Geräts begleitet. Zusätzlich bietet Anycubic jedoch im eigenen Wiki eine entsprechende Video-Anleitung an, die den ganzen Prozess nochmal verdeutlicht.

Im ersten Schritt soll dabei die mitgelieferte Druckplatte, auf dem Heizbett montiert werden. Wobei "montieren" in diesem Fall simpel ein Auflegen der Druckplatte auf das Druckbett bedeutet. Die Druckplatte selbst hält danach magnetisch.

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Im nächsten Schritt muss erst die Z-Achse "entriegelt" werden, indem links und rechts entsprechende Schrauben gelöst werden, um im Anschluss das Portal auf dem Drucker montieren zu können. Dazu muss erst per Hand die Z-Achse nach oben geschoben werden und dann kann das Portal auf den eigentlichen Drucker gesteckt werden. Führungsstifte erleichtern hierbei die Einführung, so dass das Portal auch ohne Schrauben bereits stabil auf dem Drucker steht. Zur finalen Fixierung müssen anschließend noch jeweils 4 Schrauben pro Seite eingeschraubt werden und die mitgelieferten Abdeckungen aufgesteckt werden.

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Zur elektrischen Inbetriebnahme des Druckers müssen im Folgenden auf der Unterseite des Druckers einige Kabel eingesteckt werden - dazu sollte man sich im Idealfall einige Schaumstoffteile aus der Packung nehmen und den Drucker dann sanft auf diesen seitwärts ablegen.

Neben dem Kabel des Z-Achsen Motors (welches sowohl an der Z-Achse, als auch an der Platine eingesteckt werden muss), müssen weiterhin die Kabel der Kamera und der Druckdüse verbunden werden. Durch die Kodierung und Formgebung der Stecker ist dabei ein Vertauschen der Anschlüsse nahezu unmöglich. Dennoch sollte hier sorgfältig gearbeitet werden, um eine Beschädigung des Druckers auszuschließen.

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Im Folgenden müssen neben dem "Purge Wiper" (Reinigungswischer der Druckdüse) am Rahmen der linken Z-Achse verschraubt und daran anschließend die Halterung für die Filamentspulen am oberen Rahmen befestigt werden. Letzteres erfolgt mittels simpler Klemmverbindungen.

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Nachdem so die Spulenhalter am Drucker fixiert wurden, müssen noch die vier beiliegenden Teflonschläuche zwischen Spindelhalter und Druckkopf angebracht werden. Dies erfolgt mittels simpler Push-In Anschlüsse, bei denen die Schläuche nur mit leichtem Druck eingesteckt werden. Bei der Montage sollte man hierbei darauf achten, die Nummerierung der Spulenhalter und am Druckkopf einzuhalten, um spätere Verwechslungen auszuschließen.

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Erste Inbetriebnahme

Nachdem der Drucker nun physikalisch vollständig aufgebaut wurde, kann er erstmalig in Betrieb genommen werden. Dazu wird einfach das beiliegende Netzkabel auf der Rückseite des Geräts angeschlossen und anschließend der Kippschalter umgelegt.

Der Drucker gibt beim Einschalten einen kurzen Ton von sich und erwacht mit einem ersten Inbetriebnahmedialog zum Leben. Neben grundlegenden Einstellungen wie der Sprache und dem WLAN-Zugangsdaten wird eine Kalibrierung des Druckers durchgeführt. Hierfür sollte man mindestens eine halbe Stunde einplanen, bevor man am Ende den Drucker erstmalig bedienen kann. Man sollte sich weiterhin bei der Kalibrierung nicht über seltsam wirkende Geräusche wundern. Die Software ermittelt hierbei die optimalen Einstellungen für den jeweiligen Drucker - beispielsweise im Hinblick auf Vibrationen oder Nivellierung des Druckbetts.

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Während der Inbetriebnahme wurde seitens des Druckers ein entsprechendes Firmware-Update gefunden, so dass im ersten Schritt die Firmware von Version 1.1.5.3 auf Version 1.1.5.7 aktualisiert wurde. Im späteren Nutzungsverlauf wurde einige Tage später auch die Version 1.2.0.2 freigegeben, so dass Anycubic hier scheinbar noch aktive Entwicklung am Produkt betreibt. Ein Changelog über die vorgenommenen Änderungen findet man im Wiki auf der Anycubic-Website.

Der 3,5" große Touchscreen des Druckers kann für grundlegende Dinge und Funktionen genutzt werden. So lässt sich unter anderem:

  • Beim Einlegen von Filament wählen, welches Material eingeführt wurde.
  • Drucke vom internen Speicher oder vom angeschlossenen USB-Stick gestartet werden.
  • Den Drucker steuern (Homing, bewegen der Achsen, Temperatureinstellungen)
  • Der aktuell laufende Druck überwacht werden.
  • Einige Einstellungen im Hinblick auf die KI-Funktionen und andere grundlegenden Funktionen getroffen werden.

Anycubic Kobra X - Geräte, Testdrucke, Software
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Im Test waren die Menüs und Funktionen relativ selbsterklärend und auch das Display reagierte sehr zuverlässig, so dass wir hier einen echten Mehrwert gegenüber Druckern ohne entsprechendes Display erkennen konnten. Die doch recht kompakte Größe ist für den Alltag dabei mehr als ausreichend, werden hier doch nur grundlegende Details dargestellt und am Ende soll das Display nicht vollständig den Computer mit Anycubic Slicer Next oder die Anycubic App ersetzen.

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