Vorstellung - eQ-3: Homematic IP - Starter Set Licht - Die Komponenten

Die Komponenten

Wie nahezu alle der aktuell auf dem Markt verfügbaren Smart-Home Systeme, benötigt auch Homematic IP eine Basisstation. War es im Falle des klassischen Homematic noch die CCU bzw. CCU2, ist es bei Homematic IP der Homematic IP Access Point. Dieser ist in jedem der Starter Sets enthalten, welche von eQ-3 angeboten werden, kann jedoch auch für einen Preis von derzeit rund 45€ einzeln erworben werden.

Beim Access Point handelt es sich um das Bindeglied zwischen klassischen Internet bzw. Ethernet auf TCP/IP-Basis und dem IPv6-Protokoll auf dem 868,3MHz-Träger welcher bei Homematic IP eingesetzt wird. Ähnlich eines normalen W-Lan Access Points verfügt der Homematic IP Access Point dabei über zwei Anschlüsse: Dem Stromanschluss für das beigelegte Netzteil und einem RJ45-Ethernetanschluss zum Verbinden des Routers oder eines Switches mit dem Gerät. Über letzteres wird dabei die Internetverbindung realisiert - ein Betrieb ohne Internet ist dabei nicht vorgesehen, da die Konfiguration auf Basis der von eQ-3 betriebenen Cloud basiert. Eine Anbindung per W-Lan ist grundlegend nicht möglich, wäre aber beispielsweise über einen zusätzlichen W-Lan zu Lan Bridge-Adapter möglich. So ließe sich der Access Point, sofern die Reichweite von Homematic IP nicht ausreicht, möglichst strategisch platzieren.

eQ-3 legt dem Access Point alles bei, was zur Inbetriebnahme benötigt wird: LAN-Kabel, Netzteil und zwei Dübel und Schrauben. Letztere werden verwendet, sollte man sich dazu entschließen das Gerät über die entsprechenden Aufhänger auf der Rückseite an einer Wand zu befestigen.

Mittig am unteren Rand des Access Points befindet sich ein beleuchteter Button, dessen beleuchtete LED später Auskunft über den Systemzustand des Access Points gibt.

Auf der Rückseite findet man neben den beiden Anschlüssen und den Löchern für die Befestigungsschrauben weiterhin einen Aufkleber mit einem QR-Code. Dieser wird bei der Ersteinrichtung des Geräts benötigt, um die Verbindung zwischen Cloud, Smartphone und Access Point einrichten zu können. Mit Abmessungen von 118 x 104 x 26 mm lässt sich der Access Point dabei sehr leicht verstecken.

eQ-3 bietet zum Einstieg in die Homematic IP Welt verschiedene Startersets an, darunter die Optionen "Licht", "Beschattung", "Rauchwarnmelder" und "Raumklima". Diese setzen sich, wie beschrieben, jeweils aus der Kombination von Homematic IP Access Point mit zwei Aktoren zusammen. Im Falle des Licht-Sets sind dies zwei Phasenabschnitt Dimmer-Steckdosen (Einzelpreis derzeit 59€), im Falle des Beschattungs-Sets zwei Rollladenaktoren (Einzelpreis derzeit 64€), im Falle des Rauchwarnmelder-Sets um zwei Rauchwarnmelder (Einzelpreis derzeit 54€) und zuletzt im Falle des Raumklima-Sets um ein Heizkörperthermostat und einen optischen Fenster- und Türkontakt (Einzelpreis derzeit 46€ bzw. 27€).

Für unser heutiges Review wurde uns dabei freundlicher Weise das Licht-Set zur Verfügung gestellt, so dass wir kurz die beiden Homematic IP Dimmer-Steckdosen vorstellen können. Bei diesen handelt es sich grundlegend um einfache Zwischenstecker. Zwischenstecker heißt dabei, dass diese in eine handelsübliche deutsche Schuko-Steckdose gesteckt werden und im Anschluss das zu steuernde Gerät wiederrum an der im Zwischenstecker integrierten Steckdose angeschlossen wird. Bedingt durch diese Bauweise verfügen die Zwischenstecker über Abmessungen von 70 x 70 x 57 mm bis zum Stecker, wobei 39 mm letzten Endes aus der Steckdose schauen. Ist dann zusätzlich noch ein abgewinkelter Stecker eingesteckt, kommt man schnell auf 60mm die aus der Steckdose ragen - hier könnte es also Probleme geben, wenn die zu nutzende Steckdose hinter einem Schrank liegt.

eQ-3 setzt bei den Dimmern auf das Standardgehäuse, welches im Falle von Homematic IP für Zwischenstecker genutzt wird, sowohl die klassischen Schaltsteckdosen, als auch die Schalt-Mess-Steckdosen setzen auf dieses Gehäuse und lassen sich somit von der Front her nicht unterscheiden. Erst ein Blick auf das aufgedruckte Typenschild gibt Auskunft über die jeweilige Funktion.

Technisch verfügen die Dimmer über einen Phasenabschnitts-Dimmer. Es lassen sich also sowohl Glühbirnen, Halogenlampen als auch dimmbare Energiesparlampen oder dimmbare LED mit bis zu 80VA nutzen. Andere Geräte oder nicht dimmbare Lampen bzw. LED sollten jedoch nicht genutzt werden - letztere ließen sich in unserem Test zum Teil einfach gar nicht dimmen oder flackerten selbst im ausgeschalteten Zustand (also 0%-Ansteuerung). Man muss hier also ganz klar darauf achten, welche Leuchtmittel eingesetzt werden und ob diese für einen Betrieb per Phasenabschnitt geeignet sind.