Vorstellung: AVM FRITZ!Box 7590 - mit SuperVectoring in neue Höhen - Erste Impressionen

Erste Impressionen

Wie gewohnt wird die Box in einem blauen Karton geliefert, der in der Ecke groß mit dem FRITZ! Logo bedruckt wurde - das Unternehmen AVM geht hier also eher in den Hintergrund und nutzt zur Kommunikation die Marke FRITZ!. Auf dem äußeren weißt AVM vollmundig auf die verschiedenen W-LAN Standards, verschiedene Geschwindigkeiten und der Unterstützung von Vectoring hin. Einen direkten Hinweis auf die SuperVectoring-Unterstützung findet man, abgesehen von der Aussage "300 MBit/s DSL-Anschluss", nicht. Dies ist in unseren Augen etwas verwunderlich: Ist dies doch eines der Alleinstellungsmerkmale der Box. Derzeit wird neben der FRITZ!Box 7590 SuperVectoring sonst nur vom TP-Link Archer VR2800v, ASUS DSL-AC88U und den Telekom Speedport W925V unterstützt.

Im Inneren der Schachtel trifft man neben der Box noch eine kurze Anleitung, das Netzteil und diverse Kabel und Adapter. Die Anleitung ist dabei gut bebildert und stellt dar, wie der Router angeschlossen und in Betrieb genommen werden kann.

Das Gerät selbst wird durch eine Folie ummantelt und durch eine weitere blaue Folie vor Kratzern geschützt. Entnimmt man den Router aus der Box fällt schnell auf, dass AVM gegenüber der älteren 7490 einen neuen Designansatz nutzt. Dieser fand auch schon bei der FRITZ!Box 7580 Beachtung, findet sich jedoch jetzt auch in der 7590 wieder. Statt wie bisher die rote Farbe als elementare Farbe zu nutzen, setzt AVM jetzt auf eine eher dezente weiße Lackierung in Verbindung mit der bekannten roten Farbe als Akzentfarbe. In unseren Augen stellt dies definitiv einen Fortschritt gegenüber bisherigen Designs aus dem Hause AVM dar, musste man für ein wirklich schönes Layout doch häufig auf gebrandete Geräte (beispielsweise die schwarze FRITZ!Box 7490 aus dem Hause 1und1) zurückgreifen.

Wie bereits die 7490, ist auch die 7590 für einen liegenden Einsatz gedacht, lässt sich im Bedarfsfall jedoch auch an der Wand verschrauben. Das Lochmaß der 7590 entspricht bei dieser Montagevariante dem der 7490, so dass ein Wechsel der Geräte schnell ermöglicht wird.

Am unteren linken Rand wurde das FRITZ!Box Logo aufgedruckt, welches Auskunft darüber gibt um welches Gerät es sich handelt. Am rechten unteren Rand wurden die obligatorischen LED verbaut, welche mit verschiedenen Funktionen beschriftet wurden und Auskunft über den Status des Geräts geben.

Wie gewohnt befinden sich die Anschlüsse weitestgehend auf der Rückseite des Gerätes. Hier sind neben dem obligatorischen DSL-Port in RJ45-Ausführung, den vier Gigabit-Ethernet-Ports und dem Stromanschluss weiterhin zwei RJ11-Telefonanschlüsse und ein Anschluss für den S₀-Bus untergebracht. Neu gegenüber älteren FRITZ!Boxen ist der dedizierte Gigabit-WAN-Port: Bisher war diese Funktion im Bedarfsfall softwareseitig auf LAN1 gelegt worden. Vorteil des neuen Ports: Durch den Einsatz des WAN-Ports (beispielsweise in Verbindung mit einem Glasfasermodem) entfallen keine der vier Ethernet-Ports.

An der linken Seite des Geräts findet man den zweiten USB 3.0-Port. An der rechten lässt sich über ein handelsübliches Telefonkabel mit TAE-Stecker ein Telefon an der FRITZ!Box 7590 anschließen, hier wird also kein Adapter von RJ11 benötigt.

Die Zugangsdaten zum W-LAN und das Passwort zur initialen Konfiguration sind auf der Unterseite aufgedruckt, liegen jedoch weiterhin auf einem Pappkärtchen bei. Hier möchten wir darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist sowohl den WPA-Schlüssel als auch das initiale Kennwort während der ersten Konfiguration zu ersetzen. Wir können zwar an dieser Stelle nicht genau wissen, wie die Kennwörter seitens AVM generiert wurden, in der Vergangenheit gab es jedoch bei anderen Herstellern den Fall, dass auf Basis der öffentlich einsehbaren MAC-Adresse des Routers der Schlüssel berechnet werden konnte. Dem kann man durch eine Änderung (und sei es auch nur eine Stelle des Schlüssels) entgegenwirken.