Im Test: Thecus N2310 - Home-Office NAS zum kleinen Preis

Vergangene Woche erreichte uns das neue Thecus N2310 NAS, wie die Namensgebung durch Thecus schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Home-Office NAS mit zwei 3,5" Festplatteneinschüben. Anders als bisherige NAS des Herstellers soll sich das kleine Gerät dabei vor allem in der Einsteigerklasse etablieren, wofür neben den kompakten Abmessungen auch der Preis und die gewählte Hardware sprechen. So setzt Thecus anders als bei seinen Business-NAS nicht auf die x86-Architektur (Intel Atom & Co) sondern auf einen "kleinen" Power-PC-Prozessor - eine Seltenheit in heutigen Produkten - ob der ungewöhnliche Prozessor die Ansprüche des alltäglichen Gebrauchs gerecht wird wollen wir im heutigen Review aufzeigen.

Das N2310 NAS stellt das "kleinste" NAS aus der Produktpalette des taiwanischen Herstellers Thecus dar - bereits das nächst größere NAS das N2520 setzt auf einen kleinen Intel Atom-Prozessor, wie es auch bei vielen der größeren NAS des Fall ist. Somit begibt sich Thecus mit dem N2310 auf einen vollkommen neuen Pfad: Am Markt existieren kaum NAS die auf die PowerPC-Plattform setzen.

Der eingesetzte APM 86491 SoC aus dem Hause AMCC vereint neben einer PowerPC-465-Recheneinheit, die mit bis zu 1,2GHz getaktet werden kann, zusätzliche Controller für bis zu zwei USB 3.0-Ports, zwei PCI-Express 2.0-Slots, zwei SATA-II-Ports und zwei Gigabit-Netzwerk-Ports. Somit bietet der SoC alle Schnittstellen und Ports, die in einem modernen NAS zum Einsatz kommen, ohne dass auf weitere Controller und Chips gesetzt werden müsste.

Thecus belässt die Taktung des Prozessors bei 800MHz und verbindet den SoC mit 512MB DDR3-Arbeitsspeicher - eine nahezu ideale Hardwareplattform also für ein NAS. Fraglich bleibt hier jedoch die geringe Taktung: Vermutlich könnten mit einem etwas schnelleren Prozessor auch höhere Transferraten erreicht werden.

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