Im Test: Sapphire EDGE HD2 - Der Test

Der Test

Wie auch schon beim Eee Box PC ist das Verkabeln des EDGE HD2 sehr schnell zu erledigen - einfach das Netzteil einstecken, HDMI oder VGA-Kabel und die benötigen Peripheriegeräte anschließen. Die Netzwerkverbindung kann entdweder ber LAN oder per W-LAN erfolgen.

Auch der EDGE HD2 ist mit Windows 7 ausgestattet, bei diesem kommt es aber in der Ultimate Version (32-bit) zum Einsatz. Somit können Premiumfunktionen, wie das Ändern der Sprache leicht erledigt werden. Aus diesem Grund ist die Standardsprache des Geräts wohl auch auf Englisch gestellt, was wir erst durch einige Menüs ändern mussten. Ein Pluspunkt für Sapphiere ist allerdings, dass scheinbar ein vollkommen unangetastetes Betriebssystem zum Einsatz kommt - dieses ist somit nicht, wie oft von Usern angemängelt, bereits von mehreren Zusatzprogrammen belegt. Die Treiber von Nvidia und den anderen integrieretn Komponenten sind jedoch alle bereits eingebettet.

Grundlegend bietet sich Windows zudem dazu an, den PC als kleinen und energiesparenden Office-PC zu verwenden, so kommt wie schon beim Asus Eee Box PC der Intel Atom Dual Core D525 und eine nvidia Grafikeinheit zum Einsatz, welche genug Leistung für die meisten Anwendungsgebiete mitbringen.

Unter anderem war die W-Lan Verbindung sehr schnell aufgebaut und diese brach auch über eine relativ weite Strecke nicht ab. Das Betriebsystem reagierte weitesgehend flüssig, zeigte teilweise allerdings bei rechenintensiven Anwendungen kleinere Ruckler, diese konnten wir beim Asus Gerät nicht feststellen, trotz das fast die gleiche Hardwarebestückung zum Einsatz kam.

Die Bildqualität auf unserem Testfernseher (32") war als sehr gut anzusehen und man konnte durchaus sehr gut darauf arbeiten, wir konnten eine maximale Auflösung von 1920x1080 wählen. Leider bietet das Gerät keine internen Laufwerke, so dass man für die Wiedergabe von DVD oder Bluraymaterial erst umständlich ein externes Laufwerk anschließen muss, möchte man es allerdings nur als Wohnzimmer-Streaming-Client nutzen benötigt man diese Laufwerke jedoch auch gar nicht.

Im Cinebench erreichte die Grafikkarte eine Punktzahl von 7,09 fps, die CPU erreichte 0,56 Punkte - in diesem Bereich schlägt der EDGE HD2 allerdings das Asus Gerät minimal. So erreicht das Asus Gerät im Vergleich 6,63 fps und 0,54 Punkte mit der CPU - für Notebookhardware ist dies jedoch in beiden Fällen ein sehr guter Wert.

Der Windows-Leistungsindes zeigte folgende Werte und wurde somit prinzipiell nur von der CPU gedrückt.

  Punkte
Prozessor: 3,5
Arbeitsspeicher: 4,9
Grafik: 4,7
Grafik (Spiele): 5,5
Primäre Festplatte: 5,9

Ein Speedtest der Festplatte mit dem Crystal Disk Mark (5 Durchläufe, 1000MB) ergab folgendes Ergebnis und war somit auch im Festplattenbereich schneller als das Asus Gerät.

  Read MB/s Write MB/s
Seq 89,61 88,60
512K 32,93 36,23
4K 0.416 0,784
4K QD32 0,852 0,817