Im Test: OCZ RevoDrive 3 X2 240GB

Die SSD-Technik bietet immer höhere Übertragunsraten und schnellere Zugriffgeschwindigkeiten, jedoch stoßen die Hersteller immer wieder an die Grenzen der SATA-Schnittstelle - ob nun SATA 3GBit/s oder 6GBit/s. Aus diesem Grund stellte OCZ vor geraumer Zeit mit dem RevoDrive eine Alternative vor, die nicht durch den Faktor SATA gebremst wurde, denn das RevoDrive setzt seit der ersten Generation auf den PCIe-Slot. Uns erreichte den neusten Abkömmling dieser Baureihe, das RevoDrive 3 X2 mit einer Kapazität von 240GB, welches wir heute genauer vorstellen möchten.

Anders als bei bisherigen Modellen des RevoDrive, setzt OCZ beim RevoDrive 3 X2 nicht mehr auf einen Raid-Verbund der eingesetzten Controller, sondern auf eine eigenst entwickelte Lösung namens VCA 2.0 .

VCA steht dabei für Virtualized Controller Architecture. Die Technik unterstützt neben TRIM und SCSI Unmap auch diverse andere Funktionen, die zur dauerhaften Leistungserhaltung der SSD beitragen sollen. Leider sendet Windows 7 jedoch aktuell keinen Trim-Befehl an das Laufwerk, da es als SCSI-Gerät erkannt wird und Microsoft an solche Datenträger bisher keinen Trim absetzt.

Durch die VCA-Technik soll laut OCZ eine deutlich höhere Leistung erzielt werden können, als es wie bisher mit einem RAID möglich gewesen wäre. So gibt OCZ das RevoDrive 3 X2 mit einer maximalen Lesegeschwindigkeit von 1500 MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 1250 MB/s an.

Wie nicht anders zu erwarten richtet sich das Produkt allerdings weniger an normale Konsumenten, sondern eher an Enthusiasten oder Nutzer die die Leistung wirklich voll ausnutzen können. Die Platine sollte zudem nur auf High-End Systemen eingesetzt werden, damit keine Bandbreite verloren geht.

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