SSDs in Notebooks - How² und Programmvorstellungen

In der heutigen Zeit werden SSDs immer günstiger und größer - ideal also um diese auch in Notebooks zu verbauen. Mit dem heutigen Review wollen wir an Hand eines Beispiels den Umzug von HDD zu einer SSD demonstrieren und diverse SSD-Tools vorstellen.

Für unseren Test wurde und freundlicher Weise eine 240GB SSD von Kingston und das kürzlich vorgestellte Dell XPS 14z überlassen. Auf die SSD werden wir später auch noch genauer eingehen.

 

Warum eine SSD im Notebook?

Die Vorteile liegen auf der Hand, neben einer massiv gesteigerten Datenübertragungsrate sind SSDs technisch einfach robuster aufgebaut, da es keine mechanischen Bauteile gibt - häufig kommt es gerade bei Notebooks zu Datenverlusten, da die verbauten HDDs im Betrieb eine Erschütterung erfahren haben.

Neben diesen Vorteilen bieten SSDs zudem schnellere Zugriffszeiten und niedrigerer Temperaturen gegenüber handelsüblichen HDDs.

 

Nachteile?

Hinlänglich bekannt ist natürlich das SSDs einen deutlich höheren Preis pro GB aufweisen, als eine normale Festplatte. Dennoch gibt es praktisch keine Nachteile durch den Einsatz von SSDs. So ranken sich zwar diverse Mythen um den Einsatz von SSDs, diese sind allerdings weitestgehend falsch.

Der Mythos, dass SSDs weniger Strom verbrauchen und es somit zu einer längeren Laufzeit kommt, ist wie nicht anders zu erwarten falsch - wir konnten in unseren Test weder eine höhere Laufzeit des XPS noch eine verringerte Leistungsaufnahme - mit verbauter SSD - feststellen.

Kritiker von SSDs weisen häufig auf die geringe Lebenszeit von diesen hin, dies ist zwar theoretisch richtig, da eine einzelne Zelle der SSD nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen "überlebt", in der Praxis besitzen moderne SSDs allerdings die Fähigkeit, die Schreibzyklen über alle Zellen zu verteilen und somit die Last auf eine einzige so gering wie möglich zu halten - somit sind mit heutigen SSDs ohne Probleme Nutzungszeiten von bis zu 10 Jahren und mehr möglich.

Jedoch sollte man bei einer SSD beachten, dass keine Defragmentierungsprogramme oder derartigen Tools zum Einsatz kommen, da es bei SSDs keine Fragmentierung von Dateien gibt - es gibt nun einmal keinen Lesekopf der von Sektor zu Sektor huschen muss. Diese Programme würden der Lebensdauer der SSD schaden, da sie die Anzahl der Schreibzyklen erhöhen.

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